Für Kitas, Krippen, Gemeinden und Träger

Musik für Kita, Krippe und Eltern-Kind-Gruppe

Wir machen Musik mit Babys, Klein- und Vorschulkindern, bei Ihnen vor Ort oder an einem unserer Kursorte.

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Kinder und Erwachsene sitzen eng nebeneinander auf dem Boden und spielen auf Djemben und mit Rassel-Eiern, vorn ein Mädchen an einer lila Djembe
Ein Mädchen in dunkelblauem Kleid legt die Arme um einen kleineren Jungen, über ihnen ein buntes Schwungtuch
Fünf Kleinkinder sitzen um eine große Rahmentrommel und schlagen mit Filzschlägeln darauf, eine Erwachsenenhand spielt mit, von oben fotografiert

Fachlicher Hintergrund

Was die Forschung sagt

  1. Der bayerische Rahmen

    Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan widmet der Musik ein eigenes Kapitel (7.9, zitiert nach IFP 2020, S. 5). In einer Befragung von 1.627 bayerischen Kitas wurde in den meisten täglich gesungen. Zugleich hatten 60 % keine Fachkraft für musikalische Bildung (IFP 2020, S. 30–40).

  2. Aktives Musizieren im ersten Lebensjahr

    Babys, die ab sechs Monaten ein halbes Jahr lang mit einem Elternteil aktive Musikkurse besuchten, zeigten im Durchschnitt mehr Gesten wie Zeigen und Winken. Verglichen wurden sie mit Babys aus Kursen, in denen Musik nur im Hintergrund lief (34 Familien, Gerry et al. 2012).

  3. Rhythmus, Melodie und Sprache

    Bei 40 Kindern mit drei und vier Jahren hing die Rhythmusfähigkeit mit der phonologischen Bewusstheit zusammen und die Melodiewahrnehmung mit grammatischen Fähigkeiten (Politimou et al. 2019).

Zwei weitere Studien
  1. Gemeinsames Musizieren im Kleinkindalter

    In einer Langzeitstudie mit 3.031 Kindern hing gemeinsames Musizieren zu Hause im Alter von zwei bis drei Jahren leicht mit prosozialem Verhalten, Aufmerksamkeit und Rechenfähigkeiten zwei Jahre später zusammen. Das blieb auch bestehen, als der soziale Hintergrund berücksichtigt wurde (Williams et al. 2015).

  2. Singen und Nähe zwischen Mutter und Baby

    43 Mütter gaben an, beim Singen mit ihrem Baby mehr Nähe und eine bessere Stimmung zu erleben als bei anderen gemeinsamen Aktivitäten, außerdem weniger Angst (Fancourt & Perkins 2018).

Einordnung: Die Studien zeigen Zusammenhänge, keine Garantien. Teils sind die Stichproben klein, und keine der Studien hat unsere Kurse untersucht. Unsere Kurse sind ein Bildungsangebot. Die Quellen stehen am Ende der Seite.

Unser Ansatz

Elementare Musik­pädagogik
in vier Altersgruppen

Wir singen, sprechen Verse, bewegen uns und spielen mit Trommeln, Stabspielen und anderen Orff-Instrumenten.

Eine Einheit dauert 45 Minuten, ein Kurs hat acht Einheiten.

So verläuft eine Stunde: Begrüßung, Bewegungsspiel, ein Lied zum Thema, Material entdecken und improvisieren, Orff-Instrumente, Tüchertanz, Trommelrunde, Verabschiedung.

  • Zwergal ab 6 Monaten
    mit Bezugsperson
  • Bazi’s ab 16 Monaten
    mit Bezugsperson
  • Kniapsl ab 3 Jahren
    mit Bezugsperson
  • Kid’s ab 4 Jahren
    ohne Bezugsperson

Zusammenarbeit

Wege der Zusammenarbeit

Zwei Frauen sitzen mit mehreren Kleinkindern im Kreis um eine große Rahmentrommel, eine der Frauen spricht zu den Kindern

Wir kommen zu Ihnen

In Kita und Krippe musizieren wir mit bis zu 15 Kindern etwa 45 Minuten, je nachdem, wie lange die Kinder mitmachen. Sind es mehr, teilen wir die Gruppe. Instrumente und alles andere bringen wir mit. Wir kommen in die Landkreise Freyung-Grafenau, Regen, Deggendorf und Passau.

Wir rechnen je Einheit ab, für Projekttage nennen wir den Preis auf Anfrage. Sie bekommen eine Rechnung und überweisen innerhalb von 14 Tagen.

Zwei Frauen sitzen nebeneinander auf dem Boden, vor ihnen je ein Baby an einer Djembe, die rechte Frau hält ihr Kind im Arm

Eltern-Kind-Gruppen

Für Eltern-Kind-Gruppen gibt es Kursreihen oder einzelne Termine. Format und Ort stimmen wir mit Ihnen ab.

Eine Frau mit Gitarre hebt die Hand, auf ihrem Schoß sitzt ein Kleinkind, vor ihr steht ein weiteres Kind mit dem Rücken zur Kamera

Einzelförderung

Musikalische Förderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung, auch bei Ihnen vor Ort. Sie ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.

Die Preise nennen wir Ihnen gern auf Anfrage.

Qualität

Qualifikation und Betreuung

Unsere Kursleiterinnen sind staatlich anerkannte Erzieherinnen oder in Ausbildung zur Fachkraft für Musik im Elementarbereich. Carolin Käser, die Inhaberin, hat zusätzlich eine Fortbildung in Orff-Musiktherapie (GfOMT).

  • Wir haben eine Berufshaftpflichtversicherung.
  • In den Gruppen ohne Bezugsperson betreut eine Kursleiterin in der Regel zehn Kinder. Die Eltern übergeben ihr Kind an der Tür, ihre Notfallnummer haben wir.

Erfahrung

Was wir bisher gemacht haben

  • 2016 gegründet
  • rund 20 Kitas und Krippen
  • 7 Kursorte in der Region

Unser Kursort in Grafenau liegt im Rot-Kreuz-Haus des BRK-Kreisverbands Freyung-Grafenau. In Zwiesel teilen wir die Räume mit der Hebammenpraxis Sonnenlicht.

Zehn Jahre

Ein Mitmachkonzert zum Jubiläum

Im Juni 2026 haben wir in der Bürgerhalle Frauenau mit einem Mitmachkonzert zehn Jahre MUSIK-Spielkiste gefeiert.

Vier Frauen vom Team mit drei Blumensträußen und einer Torte unter einem bunten Ballonbogen mit einer goldenen 10, davor knien zwei Bären-Maskottchen
Drei Frauen vom Team auf der Bühne unter einem bunten Ballonbogen mit einer goldenen 10, eine winkt, eine spielt Gitarre
Zwei Bären-Maskottchen gehen durch eine Halle voller Kinder und Erwachsener auf Bänken, einige Kinder klatschen

Anfrage

Von der Anfrage zum Angebot

  1. Sie schreiben uns kurz, worum es geht.
  2. Wir besprechen am Telefon Ihre Ziele und Ihre Gruppe.
  3. Dann legen wir gemeinsam Termine und Ablauf fest.

Ihre Ansprechpartnerin ist Carolin Käser, erreichbar unter 0151 15513637 oder per E-Mail an hallo@musikspielkiste.de. Sie freut sich auf Ihre Nachricht.

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Quellen

Quellen­verzeichnis

  • Goesmann, C., Nestmeier, S., Quehenberger, J. & Broda-Kaschube, B. (2020). Eine repräsentative Befragung zur musikalischen Bildung in bayerischen Kindertageseinrichtungen. Ergebnisbericht. IFP-Projektbericht 36/2020. München: Staatsinstitut für Frühpädagogik. PDF ↗
  • Gerry, D., Unrau, A. & Trainor, L. J. (2012). Active music classes in infancy enhance musical, communicative and social development. Developmental Science, 15(3), 398–407. doi:10.1111/j.1467-7687.2012.01142.x ↗
  • Fancourt, D. & Perkins, R. (2018). The effects of mother–infant singing on emotional closeness, affect, anxiety, and stress hormones. Music & Science, 1, 1–10. doi:10.1177/2059204317745746 ↗
  • Williams, K. E., Barrett, M. S., Welch, G. F., Abad, V. & Broughton, M. (2015). Associations between early shared music activities in the home and later child outcomes: Findings from the Longitudinal Study of Australian Children. Early Childhood Research Quarterly, 31, 113–124. doi:10.1016/j.ecresq.2015.01.004 ↗
  • Politimou, N., Dalla Bella, S., Farrugia, N. & Franco, F. (2019). Born to speak and sing: Musical predictors of language development in pre-schoolers. Frontiers in Psychology, 10, Artikel 948. doi:10.3389/fpsyg.2019.00948 ↗
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